Die Kraft journalistischer Unternehmensinhalte

9. November 2017

Die Kraft journalistischer Unternehmensinhalte

Im Zuge der Digitalisierung und der damit einhergehenden Veränderung unserer Lebensbereiche verlieren Journalisten ihre Rolle als alleinige Gatekeeper. Seit Marken und Unternehmen in sozialen Netzwerken vertreten sind, werden Unternehmen selbst zum Social Publisher. Sie beteiligen sich aktiv mit innovativen Themen und Trends am Geschehen.

Heutzutage bestimmen nicht mehr nur die klassischen Medien, wer was wann und wo liest, kommentiert und verbreitet. Die User selbst finden alleine über Google einen solch riesigen Fundus an Informationen und werden über gezielt eingesetzte Suchmaschinenoptimierung auf entsprechende Websites von Marken und Unternehmen gelockt. Damit sich diese auf dem Markt etablieren und im Gedächtnis der Kunden verankern, sollten sie folgendes berücksichtigen: Sie müssen ständig informiert sein, Trends im Blick behalten und ihr unternehmensinternes Wissen gezielt einsetzen und anschaulich präsentieren. So informieren Unternehmen die Öffentlichkeit über ihre eigenen Kanäle und bieten zielgruppenrelevante News und Informationen mit Mehrwert.

Das Stichwort für diese Herausforderung: modernes Agenda-Setting. Während früher die Medien Themen übermittelten, fungieren Unternehmen heute selbst als Social Publisher. Innovative Kommunikationskanäle bieten völlig neue Möglichkeiten: Via Social Media, Blogs, Foren etc. kommunizieren Unternehmen mit Kunden und solchen, die es werden können.

Eine ganzheitliche Content-Strategie bildet dabei das Fundament für eine erfolgreiche Teilnahme am Geschehen. Gerade das Storytelling stellt eine geeignete Möglichkeit dar, um mithilfe von anschaulichen Geschichten Informationen zu vermitteln. Im Sinne des Issue Managements, zu Deutsch Themenmanagement, soll frühzeitig Einfluss auf öffentliche Diskussionen und Meinungsbildungen genommen werden, um das positive Image eines Unternehmens  oder ihrer Marke zu stärken und die eigenen Themen auf die Agenda zu setzen.

Dafür findet im ersten Schritt das sogenannte Scanning statt, also das Beobachten und Wahrnehmen aktueller Themen und neuer Trends. Im Rahmen des Social Monitoring werden diese herausgefilterten Trends kontinuierlich weiterverfolgt. In der wichtigen Phase, der Prognose, trifft das Unternehmen eigene Vorhersagen zu Entwicklungen und versorgt dementsprechend die Leserschaft mit innovativen Inhalten. Ein detaillierter und ständig aktualisierter Redaktionsplan schafft Struktur im Issue Management: Nicht nur die vermittelte Botschaft an sich ist wichtig, sondern auch crossmediales Denken. Das Integrieren von Bildern, Videos und Grafiken führt zu einer attraktiven, überzeugenden Zielgruppenansprache. Ein geschicktes, visuell ansprechendes Themenmanagement beeinflusst so die Auffindbarkeit im Netz positiv – intelligente Suchmaschinenoptimierung bestimmt, welche Inhalte weit vorne gefunden werden.

7 Tipps für erfolgreiche Zielgruppenansprache mit interessantem Inhalt:
Wer ohne inhaltliches Konzept die eigenen Kanäle bespielt, wird sich im Markt nicht behaupten können. Ebenso wichtig ist es, sich nicht direkt am Anfang zu übernehmen und viele Kanäle gleichzeitig zu bedienen. Ein strukturiertes Vorgehen mit der Fokussierung auf bedeutende Hauptthemen ist das, was zählt.

    1. Was ist mein Ziel?
    2. Wer ist meine wichtigste Zielgruppe?
    3. Über welche Kanäle erreiche ich diese Zielgruppe?
    4. Welche Inhalte interessieren meine Zielgruppe?
    5. Fokus auf innovative Themen mit zielgruppenrelevantem Mehrwert.
    6. Gezielte Auswahl eines Kanals, der mit gutem Content gefüllt wird.
    7. Nach erfolgreicher Etablierung auf dem Hauptkanal, werden weitere Kanäle und Themengebiete in Angriff genommen.

Nach erfolgreicher Etablierung auf dem Hauptkanal, werden weitere Kanäle und Themengebiete in Angriff genommen.

Die große Frage, die aus den Veränderungen entsteht: Werden klassische Medien aufgrund der journalistischen Inhalte von Unternehmen obsolet?

Wir denken: Nein. Die digitale Wirtschaft lebt von einer gesunden Kombination aus unternehmensinternen, innovativen Inhalten (owned Media) und den Inhalten wichtiger Leitmedien (earned media). Qualitative Fachzeitschriften bleiben nach wie vor ein wichtiger Leitfaden im schnelllebigen Alltag der Digitalisierung. Sie sind diejenigen, die mit kritischem Blick ein Thema von verschiedenen Seiten objektiv beleuchten.

Nichtsdestotrotz sollten Unternehmen im Markt der Inhalte mitmischen: Ein ausgefeiltes Agenda-Setting mit stukturiertem Redaktionsplan und dem richtigen Gespür für zielgruppengerechte Inhalte ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Wenn Sie attraktive, spannende und interessante Informationen für Ihre (potenziellen) Kunden gestalten wollen, kommen Sie gerne auf uns zu. Egal ob im Social Media Bereich, in der PR, Werbung oder der digitalen Welt: Die Counterpart Group setzt Ihre Themen gezielt auf die öffentliche Agenda.

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