CreativeMornings: „Commitment – Nichts für Angsthasen“

 

 

 

 

 

 



8. Juni 2018

CreativeMornings: „Commitment – Nichts für Angsthasen“

Die Counterpart Group war Ende Mai Gastgeber der CreativeMornings in Köln. Unsere Geschäftsführerin Judith Dobner sprach über Commitment – ein Thema, das ihr persönlich besonders am Herzen liegt.

CreativeMornings ist eine internationale Vortragsreihe für die Kreativbranche, die einmal im Monat in 186 Metropolen weltweit zu vorab festgelegten Themen stattfindet. Freitags morgens bei Kaffee und Frühstück lädt CreativeMornings zu Networking und Gedankenaustausch ein. Dass auch die Counterpart Group einen Beitrag zu den CreativeMornings beisteuern möchte, war spätestens zu dem Zeitpunkt klar, als unsere Geschäftsführerin die Themenvorschläge für die nächsten Termine sah. „Commitment ist ein Thema, das mich selbst auch sehr beschäftigt. Denn die Frage des Commitments gilt im Arbeitsleben für beide Seiten – nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für den Arbeitgeber“, so Dobner. Also wurden kurzerhand Konferenzräume und Dachterrasse der Counterpart Group für ein Frühstück hergerichtet. Um die kreativen Köpfe Kölns in den Spichernhöfen herzlich willkommen zu heißen, brachten die Counterpart Mitarbeiter ihre selbst zubereiteten und frisch gebackenen Spezialitäten aufs Buffet: Von Valeries Quiche und Thomas herzhaften Blätterteigtaschen bis hin zu Julias Bananenbrot und Jennys Brownies war für jeden Geschmack etwas dabei.

So begann der Morgen bereits mit Commitment unserer Kollegen, bevor es überhaupt richtig losging. Denn unter dem mittlerweile in den deutschen Sprachgebrauch aufgenommenen Wort „Commitment“ versteht man soviel wie „Verpflichtung, Engagement oder Einsatzbereitschaft“. Die deutsche Definition wird dem englischen Wort jedoch nicht so richtig gerecht, da hinter dem Begriff „Commitment“ noch viel mehr stecken kann. Commitment kann auch das Bekenntnis zu einer Person oder Sache sein und ist eine Frage der eigenen Haltung und auch Ausdauer nach einer Entscheidung.

In der Gesellschaft trifft man auf zahlreiche Berührungspunkte mit dem Thema: ob privat in Partnerschaft und Familie, gegenüber sich selbst oder beruflich. Jeder Mensch steht ständig vor der Entscheidung wo, wie und in welchem Umfang er sich „committet“. In Zeiten von Flexibilität, Individualität und Selbstbestimmung scheint Commitment ein wenig in den Hintergrund gerückt und hat ein leicht verstaubtes Image erhalten. Wer bleibt schon gerne seinem Arbeitgeber und gewohnten Lebensumfeld treu, wenn er hinaus in die große weite Welt ziehen kann, die einem unbegrenzte Möglichkeiten und Selbstverwirklichung verspricht?

Auch wenn Commitment auf den ersten Blick starr und vielleicht sogar spießig klingt, so ist Judith Dobner davon überzeugt, dass es eine Renaissance dieses Wertes geben sollte: „Commitment basiert auf Vertrauen. Es gibt Sicherheit und schafft eine Atmosphäre, in der man sich entfalten kann. Commitment des Arbeitgebers tut Mitarbeitern gut, fördert ihre Kreativität und ebnet so den Weg für Erfolg – auf beiden Seiten.“ Vertrauen erfordert Mut, auch von Arbeitgeberseite. Denn dazu gehören Management-Entscheidungen, die in der heutigen Zeit von Arbeitgebern gerne als unwirtschaftlich und wenig sinnvoll angesehen werden. Doch Dobner ist überzeugt, dass sich auch für Unternehmen ein klares Bekenntnis zu den Mitarbeitern lohnt, da beide Seiten von diesem Vertrauensverhältnis profitieren.

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