Nach X und Y kommt Z. Kaum wurde die Generation Y verstanden, taucht jetzt eine neue auf und stellt Unternehmen und Marken wieder vor Herausforderungen. Gilt die Generation Y als erste Generation „digitaler Eingeborener“, so kann man die Generation Z als „Digital Natives 2.0“ bezeichnen. Die zwischen 1998 und 2016 Geborenen gehen nicht online, sondern leben online. Eine Welt ohne Internet und Social Media kennen sie überhaupt nicht.

Statt Facebook nutzen sie Instagram, statt zu telefonieren verschicken sie WhatsApp- und Sprachnachrichten. Interessieren sie sich für eine Marke, gehen sie direkt auf die jeweilige Website. Sie legen großen Wert auf ihre Individualität, lassen sich aber gleichzeitig so stark wie keine Generation vor ihnen von Promis, Influencern, Familie und Freunden in ihrem (Kauf-)Verhalten beeinflussen. Geprägt von dem Spannungsfeld zwischen immer größer werdender persönlicher Freiheit und Unabhängigkeit auf der einen und dem starken Wunsch nach wirtschaftlicher und politischer Stabilität auf der anderen Seite – sie sind immerhin kurz vor oder während der turbulenten Zeit von 9/11 und der Finanzkrise 2007 geboren – ist ihnen bei den Marken, die sie kaufen, den Shops, die sie besuchen, den Jobs, die sie annehmen, besonders Nachhaltigkeit, Authentizität und soziale Verantwortung wichtig.

Diese Mischung aus hohem gesellschaftspolitischem Bewusstsein und einer veränderten Mediennutzung bedeutet für Unternehmen und Marken neue Herausforderungen und Chancen, sei es in den Bereichen Werbung, Employer Branding oder Content Marketing. Vertreter der Gen Z werden auf Kanälen abseits der klassischen Recruiting Plattformen erreicht und sie erwarten vom Job mehr als ein gutes Gehalt. Ebenso wichtig ist es ihnen etwas Sinnvolles zu tun und ausreichend Möglichkeiten zur persönlichen Selbstverwirklichung zu haben. Für sie zählt nicht nur, wie hochwertig ein Produkt ist, sondern auch welche Story die Brand erzählt – und wie präsent sie auf den „einschlägigen“ Portalen ist. Zielgruppengerechter, authentischer Content ist hier also das Zauberwort, wenn man die Generation Z erreichen und längerfristig an sich binden möchte.

Egal ob X, Y oder Z, Digital Natives 1.0 oder 2.0 – Mit der Counterpart Group an Ihrer Seite kommunizieren Sie auf Augenhöhe mit Ihrer Zielgruppe. Sheeeesh! („Wirklich!)“

Gen Z: Authentizität zieht!
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