Meet your Counterpart

Juliane, Senior Account Manager PR & Content

Corona hat die Arbeitswelt voll erwischt. Das Virus strapaziert, es bereichert aber auch den Alltag vieler Branchen. Und darüber tauschen sich Counterpartler*innen zwischen weekly calls, Kaffee und Mails aus. Diesen Wissenstransfer holen wir aus dem Office heraus und möchten euch einen Teil davon nicht vorenthalten.

In unserer Reihe „Meet your Counterpart“ berichten Kolleg*innen über ihre Erfahrungen mit der Corona-Krise und präsentieren spannende Insights aus dem Agentur-Alltag. Wer sich im Kommunikations-Dschungel verirrt, greift auf die Expertise unseres PR-Profis und Senior Account Manager Juliane zurück. Weiter geht’s mit dem dritten Teil unserer Reihe „Meet your Counterpart“.

„Zurück auf Los!“

Für eine zweifache Mutter wie mich kann es durchaus erholsam sein, morgens das Haus zu verlassen, um in die Agentur zu fahren. Eine wohltuende Abwechslung zu Alltagsfragen rund um Schule und Haushalt. Aber auch viel mehr. Ich liebe meinen Job. Für mich ist es total bereichernd, in die komplexen Themen der Kunden einzutauchen, zielgenaue PR-Ideen zu entwickeln, unterschiedliche Texte zu schreiben und mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Außerdem stehe ich gerne im direkten Austausch mit Journalist*innen und Kolleg*innen.

„Was für ein Spagat!“

Corona hat mich diesbezüglich total zurückgeworfen. Bei Monopoly würde man sagen „Gehe zurück auf Los“! Plötzlich gab es im Familienleben keine Struktur mehr, Schul- oder Lernaufgaben für die Kids wurden anfangs nur kleckerweise von den Lehrern via E-Mail verteilt – die ganze Verantwortung lag erstmal auf den Schultern der Eltern. Außerdem fielen die Nachmittagsprogramme der Kinder, zum Beispiel Sport oder Musik, flach. Gleichzeitig gingen meine Projekte bei Counterpart dank superschneller Einrichtung im Homeoffice aber ganz normal weiter… Was für ein Spagat!

Während ich die schulischen Fragen und meine Aufgabe als – von den Kids nicht akzeptierte 😀 – Lehrerin echt herausfordernd fand, lief es in der Agentur wunderbar weiter. Mit regelmäßigen Telefon- und Video-Calls hielten wir uns im Team kontinuierlich auf dem Laufenden, feilten an Strategien und schafften sogar das Onboarding neuer Kollegen trotz der räumlichen Distanz. Auch unsere Kunden haben wir regelmäßig virtuell besucht; an den Jahresplanungen wollten schließlich keiner rütteln.

„Unser Motto: #Blievjeck“

Dennoch war die Zeit irgendwie spukhaft. Deswegen haben wir als Agentur die Initiative #Blievjeck unterstützt. Um optimistisch zu bleiben und auch die Kölner Bürger*innen dazu aufzurufen, ihren Mut und ihre positive Grundeinstellung nicht zu verlieren, stellten wir während des Lockdowns innerhalb weniger Tage die Kampagne #Blievjeck auf die Beine. Gemeinsam mit den Initiatoren brachten wir viele Prominente, aber auch weniger berühmte Persönlichkeiten auf Megalights, Infoscreens und in die sozialen Medien – Menschen, die ordnungsgemäß den Mund-Nasen-Schutz trugen und ihm als Zeichen des Kölschen Frohsinns eine rote Pappnas aufsetzten. Die aufmunternde Aktion, an der sich bis heute tausende Menschen beteiligen, war von Anfang an extrem dynamisch und ist bis heute sehr pressewirksam!

„Positive PR hallt nach“

Kommunikation und Transparenz sind gerade in Krisenzeiten wichtig – vorausgesetzt der Content stimmt. Gute Pressearbeit stützt sich auf relevante Fakten und Expertenwissen, sie kann aber auch Stimmungen beeinflussen. Über allem steht das Ziel, den Kund*innen Reichweite zu verschaffen. Aber es geht nicht vorrangig um reine Publicity. Eine nachhaltige Medienpräsenz abseits schneller Ergebnisse schärft Unternehmensprofile. Aber Ob Print oder Online, ob Wirtschaft oder Unterhaltung: Positive Nachrichten erzeugen Zuversicht. Und darauf kommt es letztlich an.

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