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Was ist "SEO" eigentlich?

SEO ist eine Abkürzung und steht für den englischsprachigen Begriff „search engine optimization“ – übersetzt ins Deutsche: Suchmaschinenoptimierung. Im Umkehrschluss ist SMO die weniger verbreitete deutsche Abkürzung. Es ist zudem ein Akronym, d.h. seine Abkürzung ist zu einem Wort im allgemeinen Sprachgebrauch geworden. Bsp.: „wir machen SEO“ oder „Peter ist SEO von Beruf“. Richtig gelesen! SEO ist also nicht nur ein berufliches Betätigungsfeld, sondern auch eine umgangssprachliche Berufsbezeichnung.

Die Suchmaschinenoptimierung ist eine Teil-Disziplin im Online-Marketing. Im Online-Marketing gliedert sich SEO in der Bereich Performance Marketing ein. 

Suchmaschinenoptimierung betreibt man auf unterschiedlichen Ebenen (siehe hierzu auch den Abschnitt „Wie macht man SEO?“). Man betrachtet SEO als grundlegende Pflichtdisziplin, um in Suchmaschinen gute Rankings für Suchbegriffe erzielen zu können und in Summe aller Rankings eine entsprechende hohe Sichtbarkeit zu erreichen. Platt gesagt, kann SEO dazu beitragen, dass die Auffindbarkeit für relevante Suchbegriffe in den Suchmaschinen entsprechend positiv ausfällt. Im Übrigen ist das auch andersherum möglich. D.h. wer kein SEO oder schlechtes SEO betreibt, erhöht die Wahrscheinlichkeit in Suchmaschinen nicht gut gefunden zu werden.  

Tipp: mehr und mehr setzt sich die Bezeichnung „SEO optimiert“ im Sprach-/Schriftgebrauch durch. Das ist jedoch schlichtweg falsch. Das O steht bereits für Optimierung bzw. optimiert und stellt so eine Dopplung dar. Bemüh Dich gerne es richtig zu machen, auch wenn es sich am Anfang merkwürdig anhört: es heißt tatsächlich SEoptimiert/SE-optimiert oder Suchmaschinenoptimiert. Alternativ auch gerne SEO-konform oder SEO-freundlich.

Wozu braucht man SEO?

Wie unter der ersten Frage bereits allgemein skizziert, dient die Online Marketing Disziplin SEO der Steigerung der Auffindbarkeit und Sichtbarkeit zu relevanten Suchbegriffen in den Suchmaschinen.

Google wird in diesem Kontext allgemein hin als Benchmark genommen, da der Marktanteil in Deutschland bei rund fast 82% (Desktop Suche) bzw. 96% (mobile Suche) liegt (Quelle). D.h. der Begriff Suchmaschine(n) ist hierzulande GLEICH Google.

SEO betreibt man also im Wesentlichen nach den inoffiziellen Spielregeln von Google. Welche Spielregeln das im Einzelnen sein können, erfährst Du unter dem Beitrag zum Thema der Rankingkriterien. Suchmaschinenoptimierung kann sich mit seinen Bemühungen auf die Darstellung des sogenannten organischen Teils einer Suchergebnisseite auswirken.

D.h. mit SEO konzentriert man sich auf die Optimierung für das Ranking in dem Teil der SERPs, der nicht durch bezahlte Anzeigen oder andere Elemente wie bspw. den Knowledge Graph oder den Google My Business Eintrag Bezug nimmt.

Im organischen Bereich der SERPS gut zu relevanten Suchanfragen bzw. Keywords als Ergebnis mit der eigenen Webseite zu erscheinen ist die grundlegende Absicht von SEO.

Die Logik dahinter ist simpel: je weiter vorne oder oben man in den SERPs steht, desto mehr Klicks und somit mehr relevante Besucher: innen kommen auf meine Webseite.

SISTRIX konstatiert, dass 55,2% aller Klicks allein auf die ersten 3 oberen Positionen entfallen und an letzte Stelle auf Seite 1 nur noch rund 2,5% Klicks ankommen. Das macht deutlich, dass nach unten hin, die Besuchszahlen stark abnehmen und Seite 2 bei Google schon ein Versteck für die eigene Webseite darstellt. Um dem möglichst umfassend entgegenzuwirken oder vorzubeugen, macht man SEO.

Exkurs: Was sind SERPs?

Zunächst mal ist es eine Abkürzung, wie so oft bei Begriffen im Kontext von Online Marketing handelt es sich auch hier um eine englischsprachiges Akronym. (…)

Search Engine Results Page = SERP bzw. Search Engine Results Pages = SERPs

Eine SERP oder SERPs sind also die Suchergebnisseite(n) nachdem Du eine Suchanfrage ausgelöst hast. Diese SERP kann sehr unterschiedlich aussehen und ist neben dem Suchbegriff auch von Deiner geographischen Position abhängig. 

In der Regel besteht der obere und untere Teil aus bezahlten Anzeigenplatzierungen. Bei einer Ortsverbundenen Suchanfragen, folgen danach sehr oft passenden Ergebnisse aus Google Maps und erst danach kommen die organischen Suchergebnisse für deren gutes Ranking Du SEO betreibst.

Wie macht man SEO?

Im SEO unterscheidet man zwischen onpage und offpage Maßnahmen. D.h. zum einen geht es bei onpage SEO um alle Optimierungsmöglichkeiten AUF der Webseite und bei offpage SEO um alle Optimierungsmaßnahmen AUSSERHALB der Webseite.

Zu den onpage Optimierungen zählen bspw. alle technischen Maßnahmen, die dazu dienen, die Ladezeit zu verbessern, denn eine kurze Ladezeit ist entscheidend und hat Einfluß auf das Ranking einer Webseite. Der Content der Webseite ist ein weiteres zentrales Element, dass neben der Tatsache, dass er Nutzer: innen gefallen muss, auch Suchmaschinenfreundlich daherkommen sollte. Um diese beiden Hauptfaktoren herum, reihen sich zahllose kleine Optimierungsmöglichkeiten auf.

Zu den offpage Maßnahmen gehört im Wesentlichen das Linkbuilding, d.h. die Generierung von Verlinkungen durch externe Webseiten auf die Eigene. Backlinkaufbau ist klassischerweise gleichzusetzen mit dem Begriff offpage SEO.

Wie geht man vor, wenn man SEO macht?

Den Status Quo zu erfassen ist immer ein richtiger Schritt. Schließen muss man wissen, von wo aus man losläuft. Status Quo erfassen im Bereich SEO ist gleichbedeutend mit einer onpage Analyse. Hierbei werden Verbesserungspotenziale und Optimierungsbedarf aufgedeckt. Gepaart mit konkreten Empfehlungen zur Verbesserung entsteht so eine Grundlage für die weitere Zusammenarbeit. Im Anschluss geht es dann auch schon an die gezielte Umsetzung der festgestellten Maßnahmen, egal ob diese Programmiertechnische Natur sind oder Bezug zum Content haben – beide Bereiche sollten SEO-konform gestaltet sein. Jede Optimierung sollte nach erfolgter Umsetzung auch gemonitored werden, um den Effekt greifbarer zu machen. Eine Bewertung des Ergebnisses führt dann entweder zu einer Anpassung oder aber dazu, dass der Aspekt abgehakt werden kann. Ein ganz logischer, oft mit SEO Tools gestützter Prozess also.

Was kostet SEO?

Ressourcen! Zeit & Nerven… vor allem aber Dein Geld. Grundsätzlich unterscheidet man hier 2 Modelle: auf Stundenbasis oder Paketweise.

Im Netz finden sich zahlreiche Angebote für günstige Tools, die einem gute Platzierungen in Aussicht stellen, wenn man nur alles befolgt, was dort empfohlen wird. Das ist soweit auch nicht falsch ABER diese Tools sind maximal eine Hilfestellung, weil die dafür eigentlich zur Umsetzung notwendige Maßnahmen immer noch gemacht werden müssen.

Manches Angebot verspricht „Top Platzierungen zum Festpreis“ oder gar „… einfach selber machen (…) kostenlos“ – wow diese Zeile amüsiert uns besonders! Wieviel SEO tatsächlich kostet, hängt davon ab wie gut der oder die Expert: in ist.  Oft wird angenommen, dass freiberuflich gemachtes SEO günstiger ist, als bspw. eine SEO-Agentur, doch so einfach ist es nicht.

Sehr gute Qualität ist vielleicht bei der Betrachtung eines Stundenhonorars teurer, benötigt aber unter Umständen weniger Zeit, als schlechte Qualität. Jemand der schlechter arbeitet, verursacht auch häufig aufwändige Korrekturen, so dass man womöglich viel mehr Zeit braucht und das führt dann zu einem weitaus höheren Stundensatz als ursprünglich angenommen. Die Crux dabei: man weiß nie wieviel Zeit man eingespart hätte. Nur ein Argument, denn die Betrachtung ist weitaus differenzierter.

Wenn Du Deine Suchmaschinenoptimierung selber machst, dann wirst Du in der Regel keine Rechnung mit zu zahlenden Beträgen haben. Deine eigene Zeit, die Du investierst, hat aber am Ende auch ihren Preis. Diesen solltest Du selbst am besten kennen und einordnen können.

Ein SEO-Experte tritt also entweder freiberuflich (vllt. auch auf Honorarbasis) oder über eine Agentur auf.

Je nachdem wie man seine eigene Marketingstrategie ausgerichtet hat, ist SEO oft ein Teil einer ganzheitlichen, kontinuierlichen Online Marketing Betreuung. Ob diese dann von einem Einzelkämpfer auf freiberuflicher Basis oder durch ein Online Marketing Team in einem Agenturumfeld realisiert wird, hängt letztlich nicht nur vom Stundensatz ab, sondern auch vom gewünschten Tempo beim Erreichen der eigenen Online Marketing Ziele.

Das relativiert die Äußerung, das freiberufliche SEO-Experten günstiger sind. Oft profitiert man in Agenturen von einer Vielzahl von Expertenwissen und SEO ist nur eine Teildisziplin im Online-Marketing. D.h. in Agenturen wird man immer auch interdisziplinären Austausch vorfinden und einen Nutzen daraus ziehen können.

So oder so, das Investment ist immer die Zeit – wenn es nicht Deine eigene Zeit ist, dann die Zeit die Du anderen bezahlen musst.

Zur Orientierung ein kleiner Auszug:

  • Onpage Analyse – ab 2.000€
  • Keyword Recherche/Analyse ab 1.000€
  • Ladezeiten verbessern – ab 2.000€
  • SEO-konforme Texte – ab 500€
  • Local SEO – ab 250€ (Monat)

Wir arbeiten bspw. mit Stundenkontingenten, die wir monatlich in enger Abstimmung mit unseren Kunden gegen Bestleistungen eintauschen. 20% unserer Arbeiten im Bereich SEO sind explizit beauftragte Einzelleistungen, die anderen 80% sind Serviceverträge die unbefristet geschlossen werden. Los geht`s bei knapp 1.500€/Monat.

Wir gehen mit unseren Kunden in der Regel nur längerfristige Beziehungen ein.

Warum? Weil SEO für uns keine Einmalleistung ist und Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) darstellt. Kaum anderswo dreht sich das Rad so schnell wie bei SEO. Hier Schritt zu halten und einen mühevoll erreichten Status Quo auch zu erhalten oder weiter zu verbessern, kann anders nicht erzielt werden. 

Last but not least: SEO bedeutet Resilienz

Als weicher Faktor gesellt sich auch noch Geduld hinzu. Eine Tugend, die leider immer wieder von Entscheidern nicht verstanden wird. So sind beabsichtigte Effekte – so denn sie denn eintreten – nicht selten mit Wartezeiten von 3-6 Monaten verbunden. Wer heute optimiert, investiert also in ein mittelfristiges bis langfristiges Performance Ziel. SEO ist mit ganz wenigen Ausnahmen, nichts für Ungeduldige!