Markenführung

Out-of-Home-Werbung: Die Wahrheit über Außenwerbung

Zugegeben, die Welt wird immer digitaler. Viele Marketingverantwortliche in Unternehmen glauben daher, dass Werbeformen wie Out-of-Home-Werbung zunehmend an Relevanz verlieren. So hören auch wir bei der Counterpart Group immer wieder, man könne die Zielgruppe mit Außenwerbung nicht erreichen, Erfolgsmessungen seien schwierig, das Format von gestern und dafür viel zu teuer. Kurzum: Der Outcome sei einfach nicht groß genug.

Das Gegenteil ist der Fall. Out-of-Home- (OOH) beziehungsweise Digital-Out-of-Home-Kampagnen (DOOH) sind heute so relevant wie schon lange nicht mehr. Lassen Sie uns dem Phänomen Außenwerbung gemeinsam auf den Grund gehen.

Außenwerbung drängt sich nicht auf

In einer Zeit der Push-Benachrichtigungen und der gewohnheitsmäßigen Dauerbeschallung auf allen Kanälen steht OOH geduldig und ruhig da – zum Beispiel am Bahnsteig. Passant:innen können während des Vorbeigehens einen Augenblick auf die Anzeige schauen und die Botschaft weiter auf sich wirken lassen, während sie schon in den Zug steigen. Out-of-Home-Werbung wirkt, ist unkompliziert, subtil und bleibt trotzdem oder gerade deswegen in Erinnerung.

Der Erfolg von DOOH-Werbung ist messbar

Die Digital-Out-of-Home-Werbung (DOOH-Werbung) ist die Weiterentwicklung der analogen Werbefläche im Stadtbild und hebt die Außenwerbung auf das logische nächsthöhere Level: Kampagnen können rasch realisiert werden, sind aufgrund flexibler Schaltung einfach zu managen, lassen sich gezielt aussteuern und durch kontextuelles Targeting noch während der Laufzeit messen und optimieren.

Out-of-Home-Kampagnen sind Absatz-Booster

Egal, ob OOH oder DOOH, für die Marketingexpert:innen der Counterpart Group steht fest: Wer auf Außenwerbung im Marketingmix setzt, kann einen deutlich höheren Absatz erwirtschaften als ohne dieses Werbeformat. Das belegt auch eine Grundlagenstudie des Fachverbandes Aussenwerbung e. V. (FAW) aus dem Jahr 2020. Die Effizienz des eingesetzten Mediabudgets sei laut Studie mit Out-of-Home-Werbung im Schnitt um bis zu 59 Prozent höher als bei Kampagnen ohne Werbung auf der Straße. Auch habe OOH nachweislich einen direkten Einfluss auf den Erfolg von Search Engine Advertising (SEA), da die Plakate im Stadtbild viele dazu anregen würden, online nach dem beworbenen Produkt zu suchen.

OOH prägt die Marke und deren Image nachhaltig 

Out-of-Home-Werbung ist ein Power-Medium: Gerade beim Markenaufbau und der Brand Awareness sorgt die Werbung im öffentlichen Raum für Aufmerksamkeit. Und besonders unkonventionelle Darstellungen haben einen großen Erinnerungswert. Die Folge: Die Botschaft einer Out-of-Home-Werbung wird leichter gestreut. Denken wir an unsere roten Früh-Kölsch-Plakate, die sicher vielen von uns im Gedächtnis geblieben sind. Kreativ und humorvoll aufgemacht, verbreiten sich die Botschaften der Out-of-Home-Werbung wie ein Lauffeuer. Diese Mundpropaganda schafft Markenbekanntheit und ein Image, das lange nachhallt.

Out-of-Home-Werbung und Social Media sind ein echtes Dream-Team

Die Marketingprofis der Counterpart Group wissen aus langjähriger Erfahrung, dass sich die hohe Sichtbarkeit von Out-of-Home-Werbung und die weitverbreitete Smartphone-Nutzung – gerade unterwegs – in die Hände spielen können. Besonders junge Zielgruppen (Generation Z und Millennials) sprechen auf die Kombination dieser beiden Kanäle an, deutlich besser als beispielsweise auf TV- oder Printwerbung.

Ein sehr ähnliches Bild zeichnet auch eine internationale Studie von Facebook in Zusammenarbeit mit Kantar und Accenture. 38 Prozent der Befragten in den USA gaben an, dass sie eine Facebook-Seite besucht oder auf Facebook etwas gepostet hätten, nachdem sie dazu Außenwerbung gesehen hatten. 25 Prozent waren es bei Instagram.

Out-of-Home-Werbung: Nach wie vor ein starkes Format

Abhängig vom Kampagnenziel ist Out-of-Home-Werbung also immer noch und auch in Zukunft eine gute Ergänzung im Marketingmix. Aufmerksamkeitsstarke Außenwerbung mit plakativer Gestaltung und auffallender Kernaussage bleibt im Gedächtnis der Betrachter:innen und beeinflusst das Markenimage nachhaltig. Und anders als noch vor ein paar Jahren lässt sich der Erfolg mittels Digital-Out-of-Home-Werbung aufgrund von verfügbaren Kennzahlen nun leichter messen und mit anderen Maßnahmen vergleichen. Stark ist der Kanal allemal, da er von der Öffentlichkeit positiv und aufmerksam wahrgenommen wird.

Lassen Sie uns in einem individuellen Beratungsgespräch ausloten, wie wir auch für Sie eine (D)OOH-Kampagne erfolgreich auf die Straße bringen können. Melden Sie sich – wir beraten Sie gerne: [email protected] 

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Verfasst von unserer Expertin Katja