Digitales Marketing

Mit Performance-Marketing datenbasiert zum Erfolg 

Performance-Marketing ist, kurz gesagt, die Kunst des messbaren Werbeerfolgs über verschiedene digitale Werbekanäle. Denn hier zählt jeder Klick, jede Interaktion und jede Conversion – eben alles, was sich quantifizieren lässt und den Effekt einer digitalen Marketingmaßnahme mit Zahlen belegt. Diese datengetriebene Form des Digitalmarketings bietet auch Ihnen die beste Grundlage für effektive Marketingentscheidungen.

Was ist Performance-Marketing?

Grundsätzlich liegt der Fokus beim Performance-Marketing, auch als Performance-Advertising bekannt, also auf quantifizierbaren Interaktionen mit der Zielgruppe, die in den sogenannten Key Performance Indicators (KPIs), auf die wir weiter unten noch eingehen werden, definiert und gemessen werden. Interaktionen sind unter anderem Klicks, Visits, Leads und Conversions.

Performance-Marketing hat viele unterschiedliche Disziplinen. Jede bietet einzigartige Vorteile in Bezug auf Targeting, Reichweite und Engagement.

Mit SEA im Performance-Marketing die Welle der surfenden User:innen erwischen

SEA (Search Engine Advertising) bezeichnet das Schalten von bezahlten Anzeigen in Ergebnislisten von Suchmaschinen wie Google.

Diese Form des Performance-Marketings ermöglicht es, die User:innen sehr gut und kurzfristig auf eine Marke oder eine Website aufmerksam zu machen, da die Wirkung solcher Anzeigen unmittelbar eintritt. Wichtig zu wissen: Wird der Geldhahn zugedreht, endet die Sichtbarkeit der Google Ads aber genauso unmittelbar. Daher werden sogenannte Always-On-Kampagnen immer beliebter. Unsere Performance-Marketing-Expert:innen beraten Sie gerne, wie dieser Ansatz auch für Ihre Werbezwecke zum Erfolg wird. 

Für jedes SEA-Werbeziel das passende Creative-Format

Welches Format für Ihre Ziele das richtige ist, finden wir gerne gemeinsam heraus. Google Search Ads sind beispielsweise auf Keywords basierende Textanzeigen für hohe Sichtbarkeit in Suchergebnissen, während Google Display Ads als Bildanzeigen im Google-Displaynetzwerk für Awareness sorgen. Google Shopping Ads fördern durch Produktanzeigen im Shopping-Bereich Verkäufe und Bekanntheit. YouTube Ads bieten mit überspringbaren und nicht überspringbaren Videoformaten hohe Aufmerksamkeit und Markenpräsenz. Und Google Performance Max Ads nutzen, basierend auf Algorithmen, das gesamte Google-Inventar zur zielgerichteten Ausspielung und sind geeignet für verschiedene Marketingziele wie E-Commerce, Leadgenerierung und Ladenbesuche.

Paid Social erreicht die Zielgruppe dort, wo sie sich am liebsten aufhält

Paid Social, auch Social Media Ads genannt, bezeichnet bezahlte Werbekampagnen auf Social-Media-Kanälen wie Facebook, Instagram, X (ehemals Twitter) und LinkedIn. Diese Form des Performance-Marketings macht sich die umfangreichen demografischen und verhaltensbezogenen Targeting-Optionen der Social-Media-Plattformen zunutze, um die Zielgruppen besonders genau zu definieren. Das schafft schnelle Erfolge.

Im Gegensatz zu Google Ads handelt es sich bei Social Media Ads ausschließlich um Display-Anzeigen mit visuell ansprechenden Inhalten.

Die unterschiedlichen Kampagnen-Formate für Paid Social

Je nach Werbeziel gibt es auch bei Paid Social unterschiedliche Formate: Reichweiten-Kampagnen sprechen eine breite Zielgruppe an und lenken deren Aufmerksamkeit auf ein spezifisches Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke. Traffic-Kampagnen sind hingegen darauf ausgerichtet, den Traffic oder Besucherstrom auf eine bestimmte Website oder einen Webshop zu erhöhen. Um die Förderung direkter Interaktion durch beispielsweise Gewinnspiele oder Umfragen geht es in Engagement-Kampagnen. Wer darauf abzielt, Kontaktdaten potenzieller Kund:innen zu erfassen, setzt eher auf Lead-Kampagnen. Und Conversion-Kampagnen regen zum Kauf eines Produkts, zum Abonnieren eines Newsletters oder ähnlichen Handlungen an.

Warum sich Native Ads als Content tarnen

Native Ads sind Werbeanzeigen, die so gestaltet sind, dass sie sich nahtlos in ihre Umgebung einfügen. Wie bei Print-Advertorials ähneln die Anzeigen daher dem Look-and-feel redaktioneller Beiträge auf der jeweiligen Plattform, auf der sie geschaltet werden. Der Clou: Dadurch werden sie eher als relevanter Inhalt und weniger als aufdringliche Werbung wahrgenommen.

Einfach erklärt bedeutet Native Advertising also, Werbung so zu verpacken, dass sie nicht wie Werbung aussieht. Dabei sollte der Inhalt der Ads unbedingt fachlich mit dem redaktionellen Umfeld mithalten können, denn nur dann kann er überzeugen.

Programmatic Advertising – zurücklehnen und machen lassen

Programmatic Advertising bezeichnet den automatisierten Kauf und Verkauf von Werbeflächen in Echtzeit. Schaltung und Platzierung der Werbeanzeigen werden dabei nicht mehr manuell gesteuert, sondern laufen mittels Software und Algorithmen automatisiert ab – zur richtigen Zeit, im richtigen Kontext an die richtige Zielgruppe. Der Fokus liegt auf einer erhöhten Sichtbarkeit und der Steigerung des Traffics.

Die Automatisierung ermöglicht eine besonders effektive Aussteuerung von digitalen Kampagnen, die sich zudem in Echtzeit optimieren lassen. Durch die dynamische Preisbildung im Real-Time-Bidding hat man außerdem eine direkte Kostenkontrolle. 

Die Technologie dahinter ist komplex, doch bietet Programmatic Advertising im Performance-Marketing durch die Schnelligkeit und Genauigkeit der Automatisierung viele Vorteile gegenüber Einzelschaltungen. Lassen Sie sich von unseren Performance-Marketing-Profis beraten und finden Sie heraus, was wir für Sie erreichen können. 

Indikatoren für Erfolg im Performance-Marketing

Zu den typischen KPIs im Performance-Marketing, zählen:

  1. Click-Through Rate (CTR): Die CTR gibt an, wie oft Nutzer:innen auf Ihre Anzeige klicken, nachdem sie sie gesehen haben. Eine hohe CTR zeigt an, dass Ihre Anzeige relevant ist und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf sich zieht.
  2. Conversion Rate (CR): Die CR misst den Anteil der Besucher:innen, die eine gewünschte Aktion auf Ihrer Website durchführen, zum Beispiel einen Kauf, eine Anmeldung oder das Ausfüllen eines Formulars. Eine hohe Conversion Rate bedeutet eine effektive Kampagne.
  3. Cost per Acquisition (CPA): Der CPA bezeichnet die Kosten für jede erworbene Conversion, zum Beispiel einen Verkauf. Ein niedriger CPA ist wünschenswert, da er auf effiziente Marketingausgaben hinweist.
  4. Return on Advertising Spend (ROAS): Der ROAS zeigt das Verhältnis zwischen den Werbeausgaben und dem erzielten Umsatz. Ein ROAS von 300 Prozent bedeutet im Performance-Marketing beispielsweise, dass Sie für jeden ausgegebenen Euro drei Euro Umsatz erzielen.
  5. Bounce Rate: Die Bounce Rate, also die Absprungrate, gibt an, wie viele Nutzer:innen nach dem Besuch einer Seite ohne Interaktion wieder wegklicken. Eine niedrige Bounce Rate ist positiv, da sie auf relevante Inhalte hinweist.
  6. Lifetime Value (LTV): Der LTV misst den geschätzten Wert einzelner Kund:innen über die gesamte Kundenbeziehung hinweg. Dies dient der Bewertung der langfristigen Rentabilität von Marketingmaßnahmen.

Natürlich sind nicht immer alle KPIs immer von Bedeutung. Auf welchen Indikator es ankommt, hängt sehr von den spezifischen Zielen der jeweiligen Kampagne ab. Deshalb unterstützen wir von der Counterpart Group unsere Auftraggeber:innen bei der Auswahl und Überwachung der richtigen KPIs.

Performance-Marketing: Bezahlung nach Leistung

Anders als bei anderen Marketingmaßnahmen erfolgt beim Performance-Marketing die Bepreisung in der Regel auf Basis spezifischer Aktionen der Zielgruppen, also basierend auf der Anzahl von Klicks, Leads oder Verkäufen. Dies sind die gängigen Bezahlmodelle:

  1. Cost per Click (CPC): Bei diesem Modell zahlen Werbetreibende nur, wenn ein:e Nutzer:in auf die digitale Anzeige klickt und auf die Website weitergeleitet wird. CPC ist häufig im Suchmaschinenmarketing (SEA) und bei Social-Media-Anzeigen zu finden.
  2. Cost per Lead (CPL): Hier wird pro generiertem Lead, zum Beispiel pro Anmeldung für einen Newsletter oder pro angefülltem Kontaktformular, bezahlt. CPL ist besonders relevant für Unternehmen, die ihre Kundenbasis erweitern möchten.
  3. Cost per Sale (CPS): Dieses Modell basiert auf tatsächlichen Verkäufen. Der Werbetreibende zahlt nur, wenn ein:e Nutzer:in über die digitale Anzeige ein Produkt oder eine Dienstleistung kauft. CPS ist häufig im Affiliate-Marketing zu finden.
  4. Cost per Mille (CPM): Bei CPM zahlen Werbetreibende für je tausend Impressionen ihrer Werbeanzeige. Die Kosten basieren also darauf, wie oft eine Anzeige angezeigt wird – unabhängig von Klicks und Conversion.
  5. Cost per View (CPV): Dieses Abrechnungsmodell wird häufig für Videowerbekampagnen verwendet. Werbetreibende Unternehmen zahlen hierbei für jede einzelne Ansicht. 

Mit der richtigen Performance-Marketing-Strategie können Unternehmen ihre Marketingbudgets effizient verwalten, da sie genau für die Leistung zahlen, die sie erhalten. Dies führt zu einem optimalen Return on Investment (ROI) und ermöglicht es Unternehmen, ihre Kampagnen in Echtzeit anzupassen.

Die Wahl des richtigen Modells hängt dabei stark von den jeweiligen Zielen des Unternehmens und der Art der beworbenen Produkte oder Dienstleistungen ab. Die Counterpart Group kann Sie dabei unterstützen, die passende Strategie zu entwickeln und die Performance-Marketing-Maßnahmen maximal effektiv zu gestalten.

Performance-Marketing mit der Counterpart Group

Eine Zusammenarbeit im Performance-Marketing beginnt bei uns grundsätzlich mit einer Analyse Ihrer Ziele, Zielgruppen und des Markts. Nur so lassen sich Performance-Marketing-Strategien entwickeln, die Ihre spezifischen Bedürfnisse ideal abdecken. Danach treffen wir gemeinsam die für Sie passende Kanal- und Maßnahmenauswahl. Unsere Expert:innen kreieren ansprechende und zielgerichtete Creatives, die nicht nur Aufmerksamkeit erregen, sondern aktiv zum Handeln bewegen. Läuft die Kampagne, sind wir durch kontinuierliches und transparentes Monitoring in der Lage, schnell datenbasierte Optimierungen vorzunehmen, um das Maximum aus Ihrer Maßnahme herauszuholen. 

Wenn Sie bereit sind, Ihr Performance-Marketing mit der Counterpart Group zu perfektionieren, kontaktieren Sie uns: [email protected]

Digitales Marketing

 

Verfasst von unserer Expertin Jana